Forschungsschwerpunkte
In Heidelberg und Konstanz habe ich Germanistik und Geschichte studiert. Bei Prof. E. Lämmert lag der Focus auf der Erzähltheorie, bei ihm schrieb ich meine Examensarbeit zu „Die dokumentarische Erzählstruktur in Heinrich Bölls Roman Gruppenbild mit Dame“.
In Geschichte waren meine Themen die antike Wirtschafts- und Sozialgeschichte bei Prof. G. Alföldy, im Mittelalter die Stadtgeschichte und in Neuer Geschichte die Themen Arbeiterbewegung, Weimarer Republik und der Nationalsozialismus bei Prof. Soell.
Auch durch mein Interesse an Malerei und meine Aktivitäten auf diesem Gebiet suchte ich, wo es möglich und sinnvoll war, die Verknüpfung zwischen den Bereichen politische und soziale Geschichte, Literatur und Kunstgeschichte. Die Zusammenschau der Sektoren fand ich meist interessanter und erhellender als die isolierte Betrachtung eines einzelnen Bereichs.
In Geschichte waren meine Themen die antike Wirtschafts- und Sozialgeschichte bei Prof. G. Alföldy, im Mittelalter die Stadtgeschichte und in Neuer Geschichte die Themen Arbeiterbewegung, Weimarer Republik und der Nationalsozialismus bei Prof. Soell.
Auch durch mein Interesse an Malerei und meine Aktivitäten auf diesem Gebiet suchte ich, wo es möglich und sinnvoll war, die Verknüpfung zwischen den Bereichen politische und soziale Geschichte, Literatur und Kunstgeschichte. Die Zusammenschau der Sektoren fand ich meist interessanter und erhellender als die isolierte Betrachtung eines einzelnen Bereichs.
Folgende Themenbereiche der Forschung haben sich im Laufe der Jahre als für mich besonders interessant herauskristallisiert:
Die Wirtschaftsgeschichte von Gewerbe- und Industriebetrieben
Die Historie von Brauereien, Hopfenhandlungen, Brezelfabriken, Bierkühlerherstellern, Spezialbürsten-Manufakturen, Gasthäusern, Kneipen und Cafés habe ich untersucht. Oft war deren Geschichte, wenn es Familienbetriebe waren, mit Ahnenforschung für die entsprechenden Familien verbunden.
Der gesellschaftliche Umbruch 1968
Hintergründe, Formen und Folgen der Jugendrevolte von 1968 haben mich schon immer interessiert. Die Vielfalt von politischen Gruppen, deren Aktionen, Flugblätter und Zeitschriften ist auch in der Rückschau beeindruckend. Initiativen der Subkultur, Underground-Zeitschriften, die Agitation von RAF-Sympathisanten und der kommunistischen Kadergruppen, die gerade in Heidelberg äußerst aktiv waren, habe ich untersucht und dokumentiert. Dabei war auch von Bedeutung, wie sich in den späten 60er Jahren bis weit in die 70er hinein die politische Rebellion der Studenten und Schüler in Lyrik und Epik widerspiegelt.
Jüdisches Leben vor und nach 1933
Auch ein lange Zeit vernachlässigtes Thema hat es mir angetan: Die Geschichte jüdischer Bürger in der Region Heidelberg-Mannheim. Am Projekt zu Biographien jüdischer Schüler des KFG Mannheim habe ich mitgearbeitet, den Lebenslauf des kunstsinnigen Bankierssohns Ernst Hohenemser dargestellt und zur „Arisierung“ des Hopfenhandels geforscht. Für die Verlegung von Stolpersteinen habe ich das Leben verfolgter Bürger jüdischer Religion recherchiert. In jüngster Zeit befasste ich mich mit dem Leben des Architekten Siegfried Seidemann, der mehr als zwei Dutzend ästhetisch hochwertige Gebäude in Heidelberg entwarf, bis zum Berufsverbot 1933.
Vorträge
Zu einigen der bearbeiteten Themen habe ich Vorträge, Lesungen und, vor allem zum Bereich Brauerei und Gastronomie, Buchvorstellungen mit kleinen Spielszenen und Liedern, vorgetragen mit dem Schauspieler Thomas Klemmer, gestaltet. Das Publikum sollte unterhalten, erheitert und zugleich zum Thema informiert werden…