ENTSTEHUNG EINES GEMÄLDES
am Beispiel des Gemäldes cimitero acattolico di roma
Der Friedhof der Nichtkatholiken in Rom hat mich schon immer fasziniert. Neben der Cestius-Pyramide, einem römischen Grabmal im damals modischen ägyptisierenden Stil, entstand im 18. Jh. extra muros ein Gräberfeld für Protestanten und andere „Ketzer“. Hier ruhen Deutsche, Engländer, Skandinavier und Tote vieler anderer Nationen. Shelly, Keats, Goethe filius, Architekt Semper gehören dazu.
Auch der junge Heidelberger Maler Carl Philipp Fohr, der im Tiber ertrank, liegt hier, sein Grab habe ich in den Mittelpunkt vor der Pyramide gerückt.
1. Schritt
Die Vorzeichnung
Nach der Bildidee konstruiere ich und mache eine Vorzeichnung auf der Leinwand. Mit Acrylfarben male ich die größeren Farbflächen. Alles sieht noch grob und primitiv aus, doch im Kopf habe ich bereits die Vision wie es später aussehen wird.
2. Schritt
Die erste Ölschicht
Eine erste dünne Ölschicht vermittelt einen groben Eindruck, wie das Gemälde einmal sein wird.
3. Schritt
Ergänzung kleinerer Einzelheiten
Immer detaillierter wird das Werk, kleinere Einzelheiten können noch verändert, ergänzt oder übermalt werden.
4. Schritt
Die letzte Ölschicht
Beziehung zur Realität
Besuch in Rom
Das Werk war bei der Ausstellung „romantisch“ im Forum für Kunst, Heidelberg, ausgestellt und wurde für eine Privatsammlung angekauft.